Phishing-Mails erkennen Sie an Zeitdruck, unpassender Absenderadresse, Links mit fremdem Ziel, unerwarteten Rechnungen, Aufforderungen zur Eingabe von Zugangsdaten, ungewöhnlichen Anhängen, geänderten Bankverbindungen und QR-Codes. Wenn eine Mail Druck macht und nach Daten, Geld oder einem Klick fragt, reagieren Sie nie über die Mail, sondern kontaktieren den Absender auf einem bekannten Weg.
Die 10 Merkmale
- Druck und Dringlichkeit: „Ihr Konto wird in 24 Stunden gesperrt.“
- Absenderadresse passt nicht: Der Name sagt „Sparkasse“, die Adresse dahinter ist eine beliebige Domain. Auf dem Handy immer auf den Absender tippen.
- Links führen woanders hin: Mit der Maus über den Link fahren, ohne zu klicken, und die Adresse unten im Browser prüfen.
- Unerwartete Rechnung oder Mahnung von einem Anbieter, bei dem Sie nichts bestellt haben.
- Aufforderung, Zugangsdaten einzugeben, etwa für Microsoft 365, Bank oder Paketdienst.
- Anhänge mit ungewöhnlichen Formaten wie ZIP, ISO, HTML oder Office-Dateien mit Aufforderung, Makros zu aktivieren.
- Geänderte Bankverbindung: Ein Lieferant teilt per Mail eine neue Kontonummer mit. Immer telefonisch unter der bekannten Nummer bestätigen.
- Unpersönliche Anrede oder falsch geschriebener Name, auch wenn KI die Texte heute sehr glaubwürdig macht.
- QR-Codes in Mails, die angeblich zu einem Login führen. Sie umgehen Linkprüfungen.
- Der „Chef“ braucht dringend Gutscheinkarten oder eine Überweisung und ist gerade nicht erreichbar.
Wenn eine Mail Druck macht und nach Daten, Geld oder einem Klick fragt: nicht über die Mail reagieren, sondern den Absender über einen Ihnen bekannten Weg kontaktieren.
Schon geklickt? Das ist jetzt zu tun
- Haben Sie ein Passwort eingegeben: sofort von einem sicheren Gerät aus ändern und Zwei-Faktor-Anmeldung aktivieren.
- Haben Sie einen Anhang geöffnet: Gerät vom Netzwerk trennen und den IT-Dienstleister informieren.
- Haben Sie Bankdaten eingegeben: Bank anrufen, im Zweifel Karte sperren (Sperr-Notruf 116 116).
- Im Unternehmen: Vorfall melden, ohne Schuldzuweisung. Je schneller die IT Bescheid weiß, desto kleiner der Schaden.
Technischer Schutz im Unternehmen
Schulung allein reicht nicht, Technik allein auch nicht. Wirksam ist die Kombination: ein guter Spam- und Phishing-Filter, Zwei-Faktor-Anmeldung, E-Mail-Authentifizierung für die eigene Domain und eine kurze, regelmäßige Sensibilisierung der Mitarbeiter. Das gehört bei uns zur IT-Sicherheit.
Mit unserem kostenlosen E-Mail-Sicherheits-Check sehen Sie in Sekunden, ob Ihre Domain mit SPF, DKIM und DMARC vor gefälschten Absendern geschützt ist.
