Das Grundprinzip
Shopify ist eine gehostete Komplettlösung: Sie zahlen eine monatliche Gebühr, und Shopify kümmert sich um Server, Sicherheit, Updates und Zahlungsabwicklung. WooCommerce ist eine Erweiterung für WordPress: kostenlos in der Grundversion, aber Sie brauchen eigenes Hosting und sind selbst für Updates, Sicherheit und Backups verantwortlich.
Shopify ist eine gehostete Komplettlösung mit festen Monatskosten und wenig Wartung, WooCommerce eine kostenlose WordPress-Erweiterung, bei der Hosting, Updates und Sicherheit in Ihrer Verantwortung liegen. Für die meisten kleinen und mittleren Händler, die verkaufen und sich nicht um Technik kümmern wollen, ist Shopify die bessere Wahl. Vergleichen Sie immer die Gesamtkosten über zwei bis drei Jahre.
Der Vergleich in fünf Punkten
1. Einrichtung und Start
Shopify ist schneller startklar, weil Hosting, Kasse und Zahlungsarten aus einer Hand kommen. Bei WooCommerce müssen Hosting, Plugins und Zahlungsanbieter einzeln eingerichtet und aufeinander abgestimmt werden.
2. Laufender Aufwand
Das ist der größte Unterschied. WooCommerce-Shops brauchen regelmäßige Updates von WordPress, Theme und Plugins, und jedes Update kann etwas beschädigen. Bei Shopify entfällt dieser Teil fast vollständig.
3. Kosten
WooCommerce wirkt günstiger, weil die Software kostenlos ist. Dazu kommen aber Hosting, Premium-Plugins und vor allem die Zeit oder der Dienstleister für Wartung. Shopify hat feste Monatsgebühren und je nach Zahlungsart Transaktionsgebühren, dafür deutlich weniger Wartungsaufwand. Rechnen Sie immer die Gesamtkosten über zwei bis drei Jahre.
4. Flexibilität
WooCommerce ist fast unbegrenzt anpassbar, weil Sie vollen Zugriff auf den Code haben. Shopify ist in manchen Bereichen enger, lässt sich über Themes, Liquid-Code und Apps aber sehr weit anpassen. Für die allermeisten kleinen Händler reicht das deutlich.
5. Sicherheit und Stabilität
Shopify übernimmt Sicherheit und Serverleistung auch bei Lastspitzen. Bei WooCommerce hängt beides von Hosting und Pflege ab. Veraltete Plugins sind eines der häufigsten Einfallstore für Angriffe auf Onlineshops.
Für die meisten kleinen und mittleren Händler, die verkaufen und sich nicht um Technik kümmern wollen, ist Shopify die bessere Wahl. WooCommerce lohnt sich, wenn bereits eine WordPress-Website existiert, sehr spezielle Anforderungen bestehen oder ein technisches Team vorhanden ist.
Und wenn mein Shop schon auf WooCommerce läuft?
Ein Umzug zu Shopify ist gut machbar: Produkte, Kunden und Bestellhistorie lassen sich übernehmen. Entscheidend ist, dass alte Adressen per Weiterleitung auf die neuen zeigen, damit Google-Rankings erhalten bleiben.
Fazit
Es gibt kein besser oder schlechter, sondern ein passender oder unpassender. Wer verkaufen will statt Server zu pflegen, fährt mit Shopify meist besser. Wir beraten ehrlich, auch wenn die Antwort WooCommerce lautet. Mehr unter Shopify-Onlineshops.
