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Computerhilfe

Windows 10 Supportende: Was jetzt gilt und was Sie tun sollten

Der reguläre Support für Windows 10 ist seit Oktober 2025 vorbei. Privatnutzer können über das ESU-Programm weiter Sicherheitsupdates erhalten, inzwischen länger als ursprünglich geplant. Für Unternehmen gelten andere Regeln.

Von Michael Obert  |  Aktualisiert am 15.10.2026  |  5 Min. Lesezeit

Stand in Kürze

Der reguläre Support für Windows 10 endete am 14. Oktober 2025. Sicherheitsupdates gibt es nur noch über das ESU-Programm, für Privatnutzer im Europäischen Wirtschaftsraum kostenlos mit Microsoft-Konto bis zum 12. Oktober 2027. Unternehmen müssen ESU-Lizenzen kaufen. ESU ist eine Brücke: Planen Sie den Umstieg auf Windows 11.

Der aktuelle Stand

Microsoft hat den regulären Support für Windows 10 am 14. Oktober 2025 beendet. Seitdem gibt es Sicherheitsupdates nur noch über das Programm für erweiterte Sicherheitsupdates, kurz ESU. Für private Geräte war das zunächst bis Oktober 2026 vorgesehen. Im Juni 2026 hat Microsoft das Programm für Privatnutzer um ein weiteres Jahr bis zum 12. Oktober 2027 verlängert. Wer bereits angemeldet ist, muss nichts weiter tun.

Was Privatnutzer tun sollten

  1. Mit Windows-Taste + R und dem Befehl winver prüfen, ob Version 22H2 installiert ist.
  2. In den Einstellungen unter Windows Update nachsehen, ob der PC für erweiterte Sicherheitsupdates registriert ist.
  3. Falls nicht: der Anmeldung folgen. Im Europäischen Wirtschaftsraum ist sie mit einem Microsoft-Konto kostenlos, das Konto muss regelmäßig genutzt werden.
  4. Parallel prüfen, ob der PC Windows 11 unterstützt. Das App „PC-Integritätsprüfung“ zeigt es an.
Wichtig

ESU liefert nur Sicherheitsupdates, keine neuen Funktionen. Es ist eine Brücke, keine Dauerlösung. Planen Sie den Umstieg auf Windows 11 in Ruhe, statt auf den letzten Tag zu warten.

Was für Unternehmen gilt

Die kostenlose Variante gilt nur für private Geräte. Unternehmen können ESU-Lizenzen kostenpflichtig pro Gerät und Jahr erwerben, maximal drei Jahre lang, wobei der Preis jedes Jahr steigt. Wirtschaftlich ist das fast nie. Außerdem gilt: Ein Firmenrechner ohne reguläre Updates ist ein Sicherheitsrisiko, das bei Cyberversicherungen, Datenschutz-Prüfungen und NIS-2-Anforderungen zum Problem werden kann.

Umstieg auf Windows 11: der sinnvolle Ablauf

  1. Bestandsaufnahme: Welche Geräte sind Windows-11-fähig, welche nicht?
  2. Kompatibilität der Branchensoftware und Drucker beim Hersteller klären.
  3. Daten sichern, dann Upgrade oder saubere Neuinstallation.
  4. Nicht unterstützte Geräte ersetzen, idealerweise gestaffelt statt alle auf einmal.

Fazit

Privatnutzer haben dank der Verlängerung Zeit bis Oktober 2027, sollten diese aber nutzen. Unternehmen sollten nicht auf ESU setzen, sondern zügig umsteigen. Wir übernehmen Prüfung, Datensicherung und Umstieg, für Firmen im Rahmen der IT-Betreuung, für Privatkunden über die PC-Hilfe.

Michael Obert
Michael ObertGründer von Cybersolve, IT- und E-Commerce-Berater aus Bad Orb

Häufige Fragen zum Thema

Kann ich Windows 10 nach dem Supportende weiter benutzen?

Ja, das System läuft weiter. Ohne Sicherheitsupdates steigt aber das Risiko mit jedem Monat. Mit dem ESU-Programm bleiben private Geräte bis Oktober 2027 geschützt.

Mein PC unterstützt Windows 11 nicht. Was jetzt?

Bis Oktober 2027 ist ESU die sichere Übergangslösung. Danach ist ein neues oder generalüberholtes Gerät meist die beste Wahl. Wir beraten ehrlich, was sich lohnt.

Gehen beim Upgrade auf Windows 11 meine Daten verloren?

Beim direkten Upgrade in der Regel nicht. Trotzdem gilt: vorher sichern. Bei einer Neuinstallation übertragen wir Ihre Daten vollständig.

Wir helfen sofort weiter

Per Fernwartung oder bei Ihnen zu Hause in Bad Orb und Umgebung. Den Preis erfahren Sie vorher.